Ich denke, man sollte endlich den echten Beruf des Politikers schaffen - so dass man eine ordentliche Politiker-Ausbildung machen muss, bevor man regieren darf - vielleicht direkt ein Studium. Samt Praktikum beim kleinen Mann. Aufnahmevoraussetzung ist eine MPU. Psychologen, Kriminologen, Anwälte und “žStrathetiker“ (Strategen und Theoretiker) sind von vornherein nicht zugelassen.
Heise Newsticker:
Wie können Leute, die keine Ahnung von der Materie haben, darüber entscheiden, ob es sich zum einen überhaupt um “žKillerspiele“ handelt und zum anderen, ob man diese komplett verbietet. Abseits der Tatsache, dass das die Kiddies eh nicht juckt, in Zeiten von elektronischen Eseln, direkten Verbindungsnetzwerken und Apfelsaft.
Wie sieht es denn bitte in der sonstigen Medienlandschaft insbesondere TV aus? Da geht es meist viel brutaler und sinnfreier zu, als meinetwegen bei Joint Operations und anderen “žKillerspielen“, wo wenigstens Teamgeist, Taktik, Aufmerksamkeit, Konzentration und Reaktion gefördert werden (Telepolis: “žComputerspiele verbessern die Aufmerksamkeit“).
Meiner Meinung nach bleibt nur die Möglichkeit, dass die Eltern sich um die medienkompetente Erziehung ihrer Kinder kümmern, damit diese mit Hilfe der Eltern selber entscheiden lernen, welche Spiele geeignet sind und ebenso gemeinsam einen Zeitplan ausarbeiten, in dem festgelegt wird, wieviel und wann der Sprössling spielen darf - Alles in Maßen. Gleiches gelte dann auch für den Umgang mit dem Internet und TV. Aufklären statt direkt rigoros und sinnlos verbieten.
Aber der schlimmste Fall scheint bereits an der Tagesordnung. Die Eltern haben selber keine Ahnung und kümmern sich nicht um die Kinder, wenn sie am Rechner sitzen. Ist ja schließlich wie Erziehungsurlaub. Kind an den PC oder vor die Flimmerkiste und Ruhe is.
Ich bin Killerspiel-Spieler.
Tags: killerspiele, erziehung, medienkompetenz