Die Bundesregierung hält nach den Erfahrungen mit RFID-Schnüffelchips bei der WM 2006 diese Art der Zutrittskontrolle als Massentauglich.
Interessant dieser unscheinbare Absatz:
Als neuralgischer Punkt im Sicherheitskonzept entpuppten sich offenbar die VIP-Tickets. Auf den RFID-Chips dieser Tickets standen neben den Angaben zum Spiel und zum Sitzplatz keinerlei persönliche Angaben, sondern nur der Name des ausgebenden Sponsors.
Klar. Wer Geld hat und loyal ist, wird von der Kontrolle verschont.
Laut Artikel sollen Ende September alle personenbezogenen Daten aus der Datenbank entfernt werden, jedoch nicht die Daten von Stadionblöcken mit “žpolizeilich relevanten Ereignissen„ - womit nicht Hooliganismus (wtf?) gemeint sei (da nicht vorgekommen scheinbar) sondern Taschendiebstähle und ähnliche Vorkommnisse.
Tags: rfid, wm 2006, tickets, überwachung, privatsphäre, datamining