Laurence Chaperon erklärte gegenüber taz.de, dass sie nicht vor Gericht ziehen werde. “Ich habe Besseres zu tun”, sagte sie am Mittwoch. “Ich bin aber nicht erfreut darüber, dass meine Bilder diffamiert werden. Ich finde es schade, dass meine Urheberrechte nicht akzeptiert werden, dass es keinen Respekt vor meiner Arbeit zu geben scheint”. Sie habe außerdem etliche anonyme Mails erhalten, die äußert unfreundlich waren.
Beckedahl bedauert das und schreibt in seinem Blog: “Absolut inakzeptabel und kontraproduktiv sind beleidigende Mails an die Fotografin. Es geht hier um eine sehr sachliche Frage”.
Demnach darf Microsoft in den USA keine Version von MS Word mehr verkaufen, mit der sich .xml-, .docx- oder DOCM-Dateien öffnen lassen. Um dies umzusetzen, gewährt das Gericht Microsoft eine Frist von 60 Tagen.
SPIEGEL ONLINE: Ein Produkt der Innenpolitik der Bundesregierung ist die Piratenpartei. Wie will die SPD die Generation Internet zurückgewinnen?
Oppermann: Die Piratenpartei wird eine vorübergehende Erscheinung sein. Das Internet gehört allen und wir werden es nicht zulassen, dass es sich eine kleine Minderheit aneignet und selbst die Regeln bestimmen möchte. Ich finde die Piratenpartei intolerant.
SPIEGEL ONLINE: Warum?
Oppermann: Sie plädieren für die Freiheit des Internets, aber immer dann, wenn jemand Regeln fordert, reagieren sie unduldsam und empfindlich. Ein anderes Beispiel: Downloads von Musik und Literatur. Die Piraten tun immer so, als sei es das Selbstverständlichste der Welt, sich im Internet das anzueignen, was andere erarbeitet haben - ohne entsprechendes Entgelt zu leisten. Das ist kriminell und unsozial. Da muss man mit der Internetcommunity offensiv diskutieren.
ZEIT: Mehr als 300.000 Menschen haben Ihr Buch in den USA aus dem Internet heruntergeladen. Trotzdem stieg die Papierversion bis auf Platz 13 der New York Times-Bestsellerliste. In Deutschland gab es die Online-Version nicht umsonst. Stattdessen kostet sie 39,90 Euro. Nicht gerade free, oder?
Anderson: Ich habe keinen Einfluss darauf, was die Rechteinhaber in den jeweiligen Ländern entscheiden. Immerhin habe ich mir die Rechte am Hörbuch gesichert, und dieses ist – wenn auch leider nur in Englisch – weltweit für immer kostenlos.
Wer Twitter uninteressant findet, der sollte es einfach nicht im Browser aufrufen. Mich ekeln Zeitschriften wie Gala, die Aktuelle, die Frau im Spiegel. Deshalb kaufe ich sie nicht und bemitleide all diejenigen, die sie lesen und für sie arbeiten. Aber meinetwegen sollen sie doch weiter existieren. Es muss nicht alles relevant sein, was wir von uns geben. Wär dies so, die meisten Politiker würden schweigen, das Fernsehen hätte kaum etwas zu senden, die Zeitschriften und Zeitungen wären fast leer.
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