Leider aus Zeitgründen mit etwas Verspätung - Links von gestern und heute:
- Innenpolitische Bilanz der Großen Koaltion: Koalitionäre mit Karlsruher Korrektiv
- BKA-Chef Zierke: Umgehen von Kinderporno-Stoppschildern strafbar. Heise-Zitat: »Logisch sei dabei, dass jede Umgehung des Stopp-Schildes eventuell bei späteren strafrechtlichen Ermittlungen festgestellt und damit der Vorsatz des Besitzverschaffens von Kinderpornos nachweisbar werden könne.« Auch ansonsten sehr interessante Äußerungen im Artikel - mich würden ja endlich mal die Namen der vermeintlichen »30-40 Failed States« erfahren, die Kindesmissbrauch bzw. dessen Dokumentation nicht ächten. Wird auch bestimmt interessant, wenn man alternative DNS-Server eingerichtet hat und die Polizei den Rechner beschlagnahmt. Dann gerät man nicht nur wegen $VermeintlichesVergehen ins Visier, sondern nach »Durchsicht des Rechners« gleich noch wegen vorsätzlicher Besitzverschaffung der Missbrauchsdokumentation von Kindern, weil man nicht den staatlich zensierten DNS-Server verwendet. Ganz toll.

- Wie geil: Banking-Trojaner mit Delphi-Virus infiziert.
- Scoring zur Bonitätsprüfung schwer fehlerbehaftet: Nach einer Studie waren knapp 45% der gespeicherten Eintragungen fehlerhaft. Alte Einträge wurden nicht gelöscht, nicht vorhandene Kreditkarten tauchten auf, bestimmte Kredite oder Handyverträge tauchten hingegen gar nicht auf, ... - Deswegen sollte man regelmäßig eine Selbstauskunft einholen und Daten berichtigen lassen. Achja - und nicht zu oft umziehen - das könnte sich negativ auf den Score auswirken
Darüber hinaus gibt es noch einige andere Tipps im Umgang mit seinem Score, die ich wohl beizeiten mal raussuchen werde.
- Top-Liste: Die 500 schlechtesten Passwörter aller Zeiten
- Abteilung »Here be Dragons«: Warum wir Wissenschaft brauchen: »Ich habs mit eigenen Augen gesehen ist nicht genug«
- Junge Union lädt in Bochum Jugendliche ab 16 Jahren zum Komasaufen ein. - Klar, nüchtern sind die auch nicht wählbar.
- Mathias Güldner von den Grünen gibt ja nicht so leicht auf:
Es gehe in der Debatte um die Art und Weise, wie die Menschen vor der Darstellung von Gewalt, sexuellem Missbrauch und anderen Auswüchsen im Internet geschützt werden können.