Die GEZ wurde vor kurzem mit dem Big Brother „Lifetime-Achivement“ Award des Jahres 2003 ausgezeichnet. Der Grund sind die datenschutzrechtlich sehr umstrittenen Methoden, Schwarzseher aufzuspüren. Bis auf wenige Ausnahmen hat die GEZ beispielsweise Zugriff auf die Einwohnermeldedaten.
Antwortet man nicht auf GEZ-Schreiben, hat man gute Chancen, in Kürze Besuch von Außendienstlern zu erhalten, die im ganzen Land auf der Jagd nach Ihren Provisionen sind 
Der Artikel „Datenkrake GEZ: Jagd mit Fangarmen und Fangfragen“ bei Spiegel online (Mirror-Link) beschäftigt sich näher mit den Methoden dieser „feinen“ Institution sowie kuriosen Forderungen.
BTW: Die ÖR Sender ARD und ZDF wollen wieder eine Gebührenerhöhung, zur Kostendeckung. Verständlich, bei 25.000 Festangestellten, einem Programm, bei dem man die Kiste lieber aus dem Fenster schmeißen möchte sowie einem zunehmenden „Boulevard-Journalismus“ in Konkurrenz zu manchen Angeboten der Privaten – Da kommt man mit 6,3 Millarden Euro im Jahr alleine durch Rundfunkgebühren(!) natürlich nicht weit. Aber es gibt zum Glück noch die Werbeinahmen von 250 Mill. Euro, die den Schmerz ein wenig lindern helfen.
Unverständlich eigentlich, dass einige Politiker den öffentlich-rechtlichen Medienanstalten eine Schlankheitskur durch Sparmaßnahmen verordnen wollen, wo die Einnahmen nur annäherend doppelt so hoch (kostenpflichtiges Archiv. Hier besserer Artikel zum Thema GEZ) sind, wie die Summe der Nettowerbeinnahmen aller privaten Medienanstalten. Ein Mr. Saban aus den Staaten, der vor kurzem die ProSiebenSat.1 Media AG übernommen hat, fordert sogar ein komplettes Werbeverbot.
Kommentar: Wird auch langsam Zeit, dass was unternommen wird. Fehlt nur noch eine bessere Programmgestaltung. Wehe dem, der an mein “Musikantenstadl” und “Kein schöner Land” herantritt 
Aber wahrscheinlich werden die Vorschläge von den SPD-regierten Ländern wie immer vom Tisch gefegt, wie der kritische Kommentar „Die erstarrte Rundfunkpolitik“ in der FAZ zutreffend bemerkt.