Der Computer- und Kulturkritiker ist im Alter von 85 Jahren gestorben. Heise hat einen lesenswerten Nachruf veröffentlicht:
Der letzte Service: zum Tode von Joseph Weizenbaum
“Unser Tod ist der letzte Service, den wir der Welt leisten können: würden wir nicht aus dem Weg gehen, würden die uns folgenden Generationen die menschliche Kultur nicht wieder frisch erstellen müssen. Sie würde starr, unveränderlich werden, also sterben. Und mit dem Tod der Kultur würde alles Menschliche auch untergehen.”
Update:
Hier ein Zitat aus dem SZ-Artikel “
Grenzen des Wissens – Wir gegen die Gier“:
[..] Die höchste Priorität der Schule ist es, den Schülern ihre eigene Sprache beizubringen, sodass sie sich klar und deutlich artikulieren können: in ihrer stillen Gedankenwelt ebenso wie mündlich und schriftlich. Wenn sie das können, dann können sie auch kritisch denken und die Signale, mit denen sie ihre Welt überflutet, kritisch interpretieren. Wenn sie das nicht können, dann werden sie ihr ganzes Leben lang Opfer der Klischees und Schablonen sein, die die Massenmedien ausschütten. […]
Weitere Nachrufe bei
SpOn und
SZ.
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