130 Hausdurchsungen, 3500 Verdächtige mit hunderten illegalen Dateien, die via eDonkey angeboten wurden - so das vorläufige Ergebnis der umfangreichsten Aktion der deutschen Landesgruppe der IFPI gegen Tauschbörsianer.
Peter Zombik, Geschäftsführer der Deutschen Landsgruppe der IFPI, betonte den Abschreckungseffekt der Aktion: “Anonymität, hinter der sich viele sicher glauben, ist eine Schimäre”, Tauschbörsennutzer könnten sich nicht in Sicherheit wiegen. Er machte eine “Flutwelle von Internetpiraterie” für die Umsatzprobleme der Musikindustrie verantwortlich. Es sei sehr schwer, legale Downloadangebote aufzubauen, wenn der Markt von illegalen Angeboten überschwemmt sei. - Quelle: Heise
Naja. Das mit der Anonymität ist relativ. Bei eDonkey ist diese sicherlich nicht unbedingt ohne weiteres gegeben. Und diese “žFlutwelle“ ... das altbekannte Thema über die arme und gebeutelte Musikindustrie. Diese hat damals den Trend nicht erkannt und versucht nun, den Geist wieder in die Flasche zu stopfen - trotz weiter steigenden Gewinnen.
Zum Glück haben die Staatsanwaltschaften nichts besseres zu tun. Das mit richtigen Verbrechen aufklären ist auch nicht so wichtig.
Aber das hat bald endlich auch ein Ende, wenn die Vorratsdatenspeicherung da ist und unsere Politiker dafür sorgen, dass die Rechteverwerter direkt an die Provider treten dürfen.
Wer Ironie findet, darf sie gerne behalten.
Tags: ifpi, musikindustrie, p2p, edonkey, filesharing
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